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«Ich setze auf Ihr gutes Vorbild!»

Renate Künast, die deutsche Landwirtschaftsministerin, besuchte einen tierfreundlichen Coop Naturaplan-Legehennenhof.
Gackern nach Herzenslust: Hühner im Schilfgras.

Renate Künast zu Besuch auf dem Hof der Familie Jung.
Hofft, dass auch die deutschen Hühner bald so gut leben können: die deutsche Landwirtschaftsministerin Renate Künast zu Besuch auf dem Hof der Familie Jung.
Renate Künast war beeindruckt: «Ich setze darauf, dass Sie das gute Vorbild halten», sagt die grüne Landwirtschaftsministerin aus Deutschland. Sie besuchte den Legehennen-Betrieb der Familie Jung in Rikon (Tösstal), von dem Coop Naturaplan-Eier bezieht. In Sachen Hühnerhaltung hat die deutsche Landwirtschaftministerin zu Hause schon einiges erreicht: Käfighaltung ist ab 2007 verboten und 2011 läuft das Modell der etwas grösseren, so genannten ausgestalteten Käfige aus. Das sind politische Erfolge, denn zur Zeit vegetieren noch immer mehr als 90 Prozent der deutschen Hühner in Batteriehaltung. «Wir haben aber ein paar Probleme mehr mit den Lobbys als Ihr Schweizer», sagt Renate Künast. Damit spielt sie auf jene Lobbyisten an, die Untersuchungsergebnisse vorlegen, die «beweisen», dass Hühner aus Käfighaltung gesünder seien als Freilandhühner. Von dem, was sie auf dem von Thomas und Maria Jung vorbildlich geführten Hof sieht, ist Renate Künast sichtlich angetan.

«Auf einem Quadratmeter begehbarer Fläche halten wir maximal 9 Tiere. Weiter sind bei Coop Naturaplan genügend Fensterfläche und hühnergerecht angeordnete Türen zum überdachten Auslauf und zu den Weiden vorgeschrieben. Die Hühner erhalten rein pflanzliches Futter ohne künstliche Farbstoffe», erläutert Thomas Jung. Beispiele, von denen Künast lernen möchte: «Wir suchen nach Alternativen und Zukunftsmodellen», sagt sie. «Wie könnte eine tierfreundliche Hühnerhaltung unter ökonomischen Bedingungen aussehen?» 

Schritte, die hier bereits erfolgt sind, sind für sie immer noch eine Hürde. Abgesehen davon, dass Deutschland in den EU-Binnenmarkt integriert ist und der Agrarmarkt nicht an den Grenzen aufhört, verfügen die Schweizer über ein anderes Bewusstsein für landeseigene Produkte und Produktion. Obwohl es in Deutschland eine grosse, grüne Wählerschaft mit einer Sensibilität für derartige Fragestellungen gibt, kann man den Verbrauchern «keinen Vorwurf machen». Renate Künast ist überzeugt: «Zuerst einmal müssen wir die Eier kennzeichnen, damit der Konsument überhaupt eine Entscheidung treffen kann.» Welche Verantwortung übernimmt der Detailhandel dabei?, will die Coopzeitung wissen. «Eine sehr wichtige. Wenn Sie einen Grossverteiler wie Coop haben, der auch die Vermarktung dieser Produkte übernimmt und regelmässig darüber informiert, ist das ein enormer Vorteil. Das ist eine andere Situation, als wenn sich viele Discounter gegenseitig im Preisdumping unterbieten.»

Bettina Ullmann
COOPZEITUNG NR. 29 14. Juli 2004

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